KAB ST.Antonius Vorhelm

Betriebsbesichtigung



Pressebericht über die KAB Fahrt am Samstag, den 12.10.2019 zur Zeche Zollverein nach Essen.

Am frühen Morgen machten sich 42 Vorhelmer mit dem Bus auf den Weg zur Zeche Zollverein in Essen um einen Blick in die Geschichte der Bergleute des Ruhegebiets zu bekommen.

Empfangen wurde die Gruppe von zwei Führern die zunächst über die Geschichte der des Ruhrgebiets und der Zeche Zollverein berichteten.
Auf der Zeche Zollverein wurde erstmalig 1851 Kohle gefördert.
Als letzte Schachtanlage wurde der Schacht XII am 1.Februar 1932 mit der Kohleförderung begonnen.
Mit der Doppelschachtanlage ging eine Hochleistungsanlage mit weitgehend automatischen Abläufen im Betrieb.
Die Zeche Zollverein galt als modernste und weltweit größte Zeche der Welt.
Im Jahre 1989 wurde, als letzte der Essener Zechen, die Kohleförderung eingestellt. Aber auch über die schwere Arbeit und Wertestellung der Bergleute wurde berichtet.
Auf Grund der schönen Bergbauarchitektur wurde die Zeche nicht abgerissen sondern als denkmalwertes Monument in ein Museum umgebaut. Im Jahre 2001 wurde die Zeche Zollverein in die Welterbe Liste der UNESCO aufgenommen.

Unter dem Motto Kohle Kumpel erhielten die Besucher einen Einblick über den Weg der Kohle von der Förderung bis zur fertigen Kohle.
Bei einem Rundgang durch die Kohlewäsche wurden die einzelnen Abläufe, wie das Trennen vom Gestein,
das Sortieren und Brechen der groben Kohlestücke erklärt.
Vom Dach der Kohlewäsche hatten die Besucher, in einer Höhe von 40 m. einen wundervollen Blick übers grüne Ruhrgebiet.

Nach der Besichtigung der Zeche konnten sich die Besucher im Restaurant Schacht XII. mit einem Mittagessen stärken.
Im Anschluss führte die Fahrt zum Grugapark.
Bei einem Spaziergang durch die Parkanlagen mit den Garten- und Teichanlagen, Blumenbeeten, Springbrunnen, und Hundertwasserhaus konnten sich die Teilnehmer von den Anstrengungen von der Zechenbesichtigung erholen.

Mit vielen Eindrücken von der Bergbau-und Ruhrgebietsgeschichte kehrte die Gruppe gut gelaunt wieder nach Vorhelm zurück.

 

Bericht und Bilder: Heinz Woestmann