Die Schachbrettblume


Wußten Sie schon, dass es die Schachbrettblume gibt? In der Botanik trägt sie den lateinischer Namen: Fritillaria meleagris. Sie ist eine beliebte Zierpflanze, die zur „Blume des Jahres 1993“ gekürt wurde.

die Schachbrettblume.......

......ist in allen Teilen giftig!

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Sie gilt als stark gefährdet und gehört zu den aussterbenden Blumensorten. Deshalb unterliegt sie einem besonderen Schutz.

Die Schachbrettblume ist eine mehrjährige Pflanze und eine schöne Bereicherung für den Garten im Frühling. Sie blüht von April bis Mai nur wenige Tage lang.

Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 20 – 40 cm. Die Blüten hängen wie kleine Glocken nach unten und wachsen aus einer kleinen runden Zwiebel. Ihre Blütenfarben reichen von einem purpurroten Farbton bis zu einem grünlichen Farbton, jeweils in Verbindung mit Weiß. Sie ähneln dem Muster auf dem Schachbrett.

Die Schachbrettblume ist in ihrem Ursprung nach gerne an Bachläufen und Teichrändern oder auch unter Gehölzen oder auf Wiesen mit entsprechenden Böden zu finden. Sie vermehrte sich früher gerne durch Überschwemmungen von Gewässern. Das ist infolge der Eindeichung der Gewässer nicht ausschließlich möglich. In großen Mengen wurden sie früher auf Deichwiesen gefunden und dann auf den Wochenmärkten verkauft.

Die Heimat der Schachbrettblume ist der Raum von der Normandie im Westen Europas ausgehend bis in die Voralpen- und Alpenländer, Koratien bis Rumänien. Auch in England ist sie zu finden. In Deutschland wächst sie in Naturschutzgebieten in Franken und an der Elbe. Im Münsterland kommt sie in Naturschutzbereichen von Sassenberg und Münster-Nienberge in größerer Anzahl vor. Auf Intitiave des Gewerbevereins Sassenberg fand dort am 30./31.03.2019 bereits der 11. „Schachblumenmarkt“ statt.

Bei Spaziergängen in den Lebensräumen der Pflanze sollte darauf geachtet werden, dass Kinder die Pflanzenteile nicht abpflücken. Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.