Die Graphologie ist die Lehre der Handschrift

Wird sie, in ferner Zukunft durch die Technik überflüssig? Eine Überlegung sollte es wert sein

Schon vor tausenden von Jahren versuchten die Menschen an Hand von Bildern oder Schriftzeichen  eine Botschaft zu übermitteln. Es sollte etwas nicht vergessen werden. Wer noch einen Einkaufszettel oder eine Nachricht schreibt, möchte damit das gleiche bezwecken.  Jede Kulturform hat seine eigene Schriftform entwickelt und trotzdem ist die Handschrift von jedem einzigartig. In dem  Lauf der Zeit, hat sich die Schrift verändert. Mal waren Verzierungen und Schnörkel das Merkmal, bis zu den heutigen Schriftzeichen, die unsere „ABC-Schützen“, lernen.

Sogenannte Schriftgelehrte, wollten aus der Handschrift auf den Charakter des Menschen schließen. Es gab viele Versuche dieser Art, aber sie brachten keine fundamentalen Ergebnisse.Die Graphologie hat heute ihre Berechtigung in der Kriminalistik, um Fälschungen von Unterschriften oder bei Testamenten zu erkennen.Es gibt noch einige Firmen, die in den Bewerbungsunterlagen einen handgeschriebenen Lebenslauf verlangen, damit sie die Eignung des Bewerbers einschätzen können. Das kann gründlich danebengehen. Auch in der Psychologie bedient man sich noch der Schriftanalyse, um Seelenzustände einzuschätzen. Es ist auch nicht unumstritten. Mit der heutigen Computer Technik machen sich die Kinder schon im Vorschulalter vertraut. Wenn also später die Korrespondenz über den PC getätigt wird, wie sollte da der Charakter des Verfassers ermittelt werden? Die Wissenschaft wird sich neu orientieren müssen. Unsere Nachfahren werden sicherlich damit beschäftigt sein, aus unseren „Merkzetteln“ und sonstigen handschriftlichen Hinterlassenschaften zu analysieren, wie wir unser Leben gestaltet haben, wie wir uns ernährt haben und wie unsere Psyche war.Das bedeutet:

Vor dem Vergessen, alles notieren!