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Allgemeines Plattdeutsch / Sütterlin

Sütterlin: "Dampfziegelei B. Beumer" (2) .....


...... eine Fortsetzung unseres Berichtes vom 05.12.2018.
Hier können Sie den 1. Teil lesen

Der Text wurde in Normalschrift verfasst. In der Sütterlin-Schrift gibt es ihn als PDF-Datei zum Herunterladen und Abspeichern.

Hier geht es zum Beitrag "Dampfziegelei B. Beumer" (2. Teil) in der Sütterlin-Schrift


Dampfziegelei B. Beumer (2. Teil)

Im Jahre 1933 verstarb der Ziegeleibesitzer Heinrich Beumer. Er wurde von seinem Sohn, dem Ziegeleibesitzer Bernhard Beumer, allein beerbt. Bereits 9 Jahre später

verstarb auch Bernhard Beumer. Aufgrund des Erbganges ging das Unternehmen auf die Ehefrau Sofia Beumer geb. Hagedorn und die damals noch minderjährigen Kinder Karl Heinrich, Robert Franz und Elisabeth Magdalena über.

Die Produktion ist wahrscheinlich bereits im März 1970 eingestellt worden. Die Gründe für die Schließung des Betriebes sind zahlreich. Ein wesentlicher Grund wird sein, dass immer weniger geeigneter Lehm in abbauwürdiger Nähe der Ziegelei vorhanden war.

Am 08. Oktober 1979 wurde der 45 m hohe Schornstein gesprengt und anschließend auch der Ringofen abgerissen.

Der bei dem Abbruch des Schornsteins und des Ringofens entstandene Bauschutt diente als als Fundament für den Bau des Lärmschutzwalls entlang der Ostseite der Hammer Straße, der im Zusammenhang mit der neuen Trassenführung der Hammer Straße entstanden ist. Dieser Wall wurde mit Mutterboden abgedeckt und anschließend mit Bäumen und Sträucher bepflanzt.

Der Abbruch des verbliebenen Wohngebäudes erfolgte in dem darauf folgenden Monat Dezember 2011.

Heute sind an Ort und Stelle der ehemaligen Ziegelei kaum noch Spuren zu finden mit der Ausnahme, dass sich noch:

·         klar erkennbar in der Straße „Im Linnenfeld“ Gleise der früheren Feldbahn befinden, die schräg zur Fahrbahn durch den Asphalt verlaufen.

·         unter dem auf der Ostseite entlang der heutigen Hammer Straße verlaufenden Lärmschutzwall die Steine und der Schotter aus dem Abbruch des Ringofens ruhen.

Auch die Bereiche, in denen früher Lehm und Ton für die Ziegelfertigung abgebaut wurde, sind zwischenzeitlich mit Müll verfüllt und anschließend wieder mit Mutterboden abgedeckt worden. Lediglich gegenüber der heutigen Kaserne ist noch ein Bereich zu erkennen, der infolge der Ausbaggerung etwa um 1,00 m -1,50 m niedriger liegt, als die östlich daran angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen.

 

Foto: ga/Bildvergrößerung durch Klick auf das Bild

Foto: ga

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