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Natur

Nachhaltigkeit fängt zu Hause an!

In der Umweltpolitik und beim Naturschutz spricht man oft von der „Nachhaltigkeit“. Gemeint ist damit, beim Verbrauch von Rohstoffen und Bodenschätzen der Erde Rücksicht auf die Generation nach uns zu nehmen.

Man wird dann also nicht mehr verbrauchen, als nachwachsen kann.
Beginnen können wir damit bei uns im Kleinen……..also zu Hause!

Hierzu einige Vorschläge:

Zunächst sollte der Einkauf richtig geplant werden, wobei alle Familienmitglieder beteiligt werden. Das erspart zusätzliche Einkäufe, unnötige Reste und sorgt für zufriedene Esser.

Damit nichts übrig bleibt, sollte möglichst die genaue Menge eingekauft werden. So entpuppt sich z.B. der vermeintlich günstigere größere Sack Kartoffeln ganz schnell zu einer Fehlinvestition, wenn durch lange Lagerung die Kartoffeln keimen und entsorgt werden. Oftmals sind kleinere Rationen nicht viel teurer. Vielleicht kommt auch ein Einkauf auf dem hiesigen Wochenmarkt in Betracht, da hier gezielt und regional gekauft werden kann.

Übriggebliebenes muss nicht in den Müll wandern, Reste von Kräutern, Gemüse, Schalen, Stiele etc. eignen sich noch super für Fonds und Soßen. Nicht immer hat man nach der Zubereitung einer Mahlzeit genügend davon, aber gesammelt und gelagert im Eisschrank bis eine entsprechende Portion erreicht ist, lassen sich diese Reste noch wunderbar verwenden. Probieren Sie es mal aus, ihre Suppen und Soßen haben noch nie so gut geschmeckt.

Selber kochen mit frischen Zutaten aus der Region ist viel gesünder als Fertiggerichte. Außerdem schont es die Umwelt, da die Fertigprodukte  über weite Strecken transportiert werden müssen.

Also, alles in allem…. Es ist nicht immer leicht, mit alten Gewohnheiten zu brechen und niemand muss ein Leben in Nachhaltigkeit perfekt führen, doch wenn viele Menschen viele kleine Schritte machen, dann kann schon Vieles sich ändern. Eine Überlegung zumindest ist es wert, damit auch unsere Enkel in einer intakten  und schönen Welt leben können.

Foto: millhouse/www.pixelio.de