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Frau Schulze-Hektik: Eintöpfe aus dem Münsterland

Wenn der Regen draußen prasselt und der Wind um die Ecken pfeift, dann ist wieder Eintopf-Wetter. Deshalb koche ich heute eine leckere Kartoffelsuppe.
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Da ich vom Zwiebelfleisch noch einen großen Topf klare Rindfleischsuppe im Gefrierschrank hatte, fiel mir die Entscheidung für meinen Eintopf ganz leicht.
Die Zutaten, die ich benötigte, hatte ich ja im Haus.

1 Stange Porree
1 große Zwiebel
Kartoffeln nach Belieben
Rindfleisch Brühe
Schinkenwürfel
Schnippel-Wurst im Glas

Zuerst habe ich die Zwiebel, Porree und Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten. Anschließend alles der Reihe nach im großen Topf mit etwas Butter angeschwitzt und mit der Brühe abgelöscht. Da die Brühe schon gut gewürzt war, habe ich mit Gewürzen noch gewartet. Nach etwa 15 – 20 Minuten Garzeit, habe ich dann probiert und nur noch etwas mit dem Inhalt der Pfeffermühle nachgewürzt.
Dann habe ich ein Päckchen Schinkenwürfel scharf angebraten, damit ich ein wenig Geräuchertes in meinem Eintopf hatte. Extra los fahren, um Mettendchen zu kaufen, dazu hatte ich bei dem Wetter keine Lust und ich muss bemerken, es roch super und schmeckte schon wunderbar.

Diese kleinen Schnibbelinge, die man in kleinen Gläsern bekommt, hatte ich ja auch noch in meinem Vorratsschrank und schon war das Mittagessen, die Kartoffelsuppe, fertig.
Eine schnelle, preiswerte Mahlzeit und wer mag, kann durchaus zur Verfeinerung noch etwas Knoblauch mit anschwitzen, ein jeder so, wie er es gerne mag.
Ich habe, wie ich gerade beim Schreiben festgestellt, die Petersilie, die im Topf auf der Fensterbank im Flur steht, total vergessen.
Eine Hand voll klein geschnitten über den fertigen Eintopf gehört eigentlich dazu.
Aber ab und zu ist es so mit Frau Schulze-Hektik, allzeit in Eile, obwohl Zeit genug da ist. Aber Morgen gibt es mittags noch einmal die aufgewärmte Kartoffelsuppe, dann denke ich an die Petersilie!
 
Jetzt wünsche ich guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!