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Frau Schulze Hektik: "Pflücke den Tag" (Carpe diem)


von den guten Vorsätzen, die oft nicht eingehalten werden.

Das Jahr 2018 ist noch ganz jung und mir kommt heute, am zweiten Sonntag des Jahres der Gedanke, du bist in dieses Jahr ganz ohne Vorsätze rein gegangen.

Wann sollte ich mir auch Vorsätze überlegen? Ich war Silvesterabend so müde, dass ich schon vor dem Fernseher einschlief. Wir wollten so oder so ganz ruhig ins neue Jahr gehen und ein zusätzliches Abendessen wollten wir auch nicht, Alkohol ist schon seit Jahren kein Begleiter mehr, da konnten wir auch früh ins Bett gehen. Geschadet hat es uns nicht! Gehört haben wir den Jahreswechsel zwar, aber wir waren nicht gewillt, die warmen Betten wegen teurerer, luftverschmutzender, wenn auch schön aussehender Raketen zu verlassen. Mit 10 Stunden Schlaf gingen wir in das neue Jahr.

Heute erst, am zweiten Sonntag des neuen Jahres fiel mir so ein, ein bisschen mehr könntest du für dich und deine Gesundheit ja doch tun. Den Reha-Sport hatte ich im Dezember arg vernachlässigt und die Weihnachtstage mit all den leckeren Einladungen zu üppigen Mittagsmalzeiten, Kuchen und Süßigkeiten hatten auch den Zeiger der Waage beeinflusst.

Was nehme ich mir denn jetzt doch vor? Da ich das Gefühl habe, mein Stoffwechsel ist etwas aus der Spur gekommen, fange ich damit an. Da mache ich auch meinen persönlichen Stress, den ich mir immer selber mache für verantwortlich. Auch mein sonst sehr gutes Trinkverhalten habe ich vernachlässigt, mehr Kaffee als üblich und viel zu wenig Wasser. In meiner Hektik, die ich alle Jahre wieder, in der Vorweihnachtszeit an den Tag lege, habe ich viel zu wenig getrunken. Mir war das zwar bewusst, habe es aber trotz nächtlicher Wadenkrämpfe oft ignoriert.

Das doch sehr feuchte Dezemberwetter war natürlich auch schnell die Ausrede, um keinen Spaziergang draußen zu machen. Stattdessen ging ich lieber an den Computer, um ein paar persönliche Weihnachtsgrüße zu gestalten. Dabei verliert man die Zeit aus den Augen und man sitzt zu lange am PC, was sich beim Aufstehen schon bemerkbar machte, die Kniegelenke waren oft ganz steif geworden.

Nun heißt es aber "Nägel mit Köppe" zu machen!

  1. Den Stoffwechsel auf Trab bringen, indem ich auf die Ernährung achte, weniger Fleisch esse, viel Gemüse, Salat und Obst auf den Tisch bringe.

  2. Wieder meine zwei Flaschen Wasser täglich trinke und eventuell etwas weniger Kaffee als in den letzten Tagen genieße.

  3. Ich nehme mir vor, meine 18 Einheiten Reha-Sport und eine Stunde Schwimmen wöchentlich für meine Gesundheit weiter zu machen.

  4. Wenn die Sonne scheint, möchte ich versuchen, eine halbe Stunde mit dem Fahrrad oder mit einem schnellen Gang diese Sonne zu „tanken“ und zu genießen.

  5. Diesem ganz persönlichen Stress, den ich mir aber immer schon bereitet habe, möchte ich den Kampf ansagen, aber da sehe ich wenige Möglichkeiten. Schon vor 14 Jahren hatte ich mir vorgenommen, nun wirst du ruhiger und lässt alles langsamer angehen. Doch darauf warte ich heute noch. Einmal „Frau Schulze Hektik“, immer eine „Frau Schulze Hektik“! So ist das Leben.

  6. Ach, ich mache es mir in 2018 ganz einfach nach dem Motto:

„Carpe Diem = Pflücke den Tag“!

In diesem Sinne, hoffe ich für mich, dass ich ein klein wenig meine Vorsätze halten kann und wünsche Ihnen, liebe Leser, halten auch Sie sich an Ihre für den Körper und für die Gesundheit wichtigen Vorsätze, die Sie an Silvester gefasst haben.

Mit lieben Grüßen, Ihre Frau Schulze Hektik, Monika Röhr.

© monrö