Frau Schulze Hektik: Unser Weihnachtsessen
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Liebe Leser,
nun ist der vierte Advent auch schon vorbei und da wissen wir natürlich alle schon, womit wir zu den Weihnachtsfeiertagen unsere Lieben verwöhnen werden.
Am ersten Weihnachtstag gibt es bei Frau Schulze Hektik keinen Eintopf, stattdessen gibt es:
Hühnersuppe
mit Reis und Eierstich-Einlage
Rinderbraten
mit Salzkartoffeln, Rotkohl und Gemüseplatte
Schokoladenpudding
mit gehackte Mandeln und einem großen Löffel Schlagsahne
Die Hühnersuppe habe ich schon vorbereitet und nehme sie fertig aus unserer Kühltruhe, damit muss ich mich nicht mehr befassen. Lediglich den Reis und den Eierstich werde ich frisch dazugeben.
Den Rinderbraten mache ich nicht wie es heute so üblich zu sein scheint mit Rotwein, nein, nach dem Rezept meiner Mutter wird Sahne benötigt.
Ich habe mir ein sogenanntes „Bürgermeisterstück“ gekauft und da ich nicht genau weiß wieviel Personen zu verköstigen sind, nahm ich vor zwei Wochen ein schönes großes, gut abgehangenes Stück Rindfleisch und habe es eingefroren.
Montagabend werde ich den Braten zum Auftauen aus dem Kühler nehmen.
Am Dienstag wird er kalt abgespült und gut abgetrocknet. Dann reibe ihn mit Salz, Pfeffer und Löwensenf ein. In heißem Butterschmalz wird er von allen Seiten angebraten, dann gebe ich 2 -3 große Zwiebeln in Würfeln geschnitten, 2 klein geschnitten Möhren und eine große Stange Porree auch in Stücken geschnitten dazu. Schmore das Gemüse auch an und lösche dann schon mit einem Becher Sahne ab. Gebe noch etwas Salz, Pfeffer und einen großen Löffel Paprika edelsüß dazu. Dann fülle ich noch etwas Wasser dazu, lasse alles aufkochen und stelle den Bräter für circa 3 Stunden zum Schmoren bei 120 Grad in den Backofen.
Zwischendurch drehe ich den Braten um, damit er von allen Seiten in der Soße schmoren kann. Wenn ich glaube der Braten könnte passend sein, nehme ich einen Schaschlik-Spieß und teste wie etwa beim Brot backen aus.
Nun heißt es Backofen ausmachen und einfach ruhen lassen. Am nächsten Tag schneide ich den erkalteten Braten in Scheiben und gebe den Bratensud durch ein Sieb, um die Soße, die schön dunkel ist fertig zu machen. Wieso ich da nie nachwürzen muss, kann ich nicht schreiben, es passt einfach bis…… auf den zweiten Becher Sahne, der zum Abrunden des Geschmacks noch dazu kommt.
Einen Teil der Soße binde ich gleich servierfertig ab. In dem anderen Teil lege ich die Bratenscheiben, um sie bei 80 Grad passend zu erhitzen.
Ein paar halbierte Birnen fülle ich mit Preiselbeermus, um sie auf der Fleischplatte rechts und links von den Bratenscheiben zu drapieren.
Am Mittwoch mache ich meinen Nachtisch:
Nach Anleitung eines Tütchens Schokoladenpudding löse ich noch in der Milch entweder eine Tafel Halbbitter Schokolade oder 100 g Kuvertüre auf, damit der Pudding so richtig schön „schokoladig“ wird und gebe ein Tütchen gehackte Mandeln dazu. Das mit Milch und Zucker angerührte Puddingpulver kommt nach Anleitung dazu und schon ist der Schokoladenpudding, der traumhaft schmeckt, fast fertig.
In eine kalt ausgespülte Glasschüssel gebe ich einen Esslöffel und gieße den fertigen Pudding langsam ein. Bedecke dann sofort die Schüssel mit Klarsichtfolie, damit sich keine Haut bildet.
Die gut gekühlte Sahne schlage ich ganz frisch vor dem Servieren ohne Zucker, warum auch immer, und dann heißt es…Genießen!
Was wäre das Ganze ohne den Abschluss, dann gibt es bei uns wie immer, den „Nach-dem-Mittagessen-Kaffee“.
Danach kommt der Abwasch und die Küche ist dran nach dem Motto: "viele Hände schnelles Ende" und man ist schnell wieder fertig und da denkt dann tatsächlich schon jemand über das Nachmittags-Kaffeetrinken nach und rätselt, was es wohl für einen Kuchen gibt.
Guten Appetit und entspannte Weihnachtsfeiertage wünscht.........Frau Schulze Hektik