Fußgängerzone wird dreispurig!!!
- Allgemeines
„Das Leben ist ein einziger Kompromiss“, so hörte man es in diesen Tagen aus dem Rathaus, als dort die Frage diskutiert wurde, ob Fahrräder in Zukunft in der Fußgängerzone auch unterwegs sein dürfen.
Warum nicht? Die Fußgänger haben nicht das alleinige Nutzungsrecht, so weiter aus den Etagen der Verwaltung.
Wo bleiben die Rollatorfahrer, die Rollstuhlfahrer? Sie alle haben das gleiche Recht wie die Fußgänger, denen man durchaus mehr Disziplin zutrauen kann, so in einer weiteren Verlautbarung. Es gehe nicht an, dass Gesprächs- und Treffrunden in einem Rudel ausarten und selbst Fußgängern das Weitergehen schwer gemacht wird.
Und so kam man denn auf folgenden Kompromiss: Die Oststraße wird dreispurig, so wie die A 1 oder A 44 oder andere Autobahnen zum Vergleich.
Eine Spur für Roll-Fahrer, eine für Radfahrer und eine für Fußgänger.
Und dann können auch die Radfahrer zu ihrem Recht kommen und die Oststraße den ganzen Tag über nutzen. Ein Tempolimit wird auch eingebaut, um Unfallmöglichkeiten auszuschließen.
Auch hier ist man bei der Verwaltung ein Stück weiter nach Rücksprache mit der Polizeibehörde in Warendorf.
In Höhe der Metzgerei (Durchgang zur Hellstraße) und in einem Eingangsportal von Gold-Fischer werden Radarkontrollen eingebaut, damit von vornherein alles seine Ordnung hat.
„Das Leben ist eben ein Kompromiss“.