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Nachbericht zur Gesundheitsreihe zum Thema......

.......Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Was passiert, wenn ich wichtige Angelegenheiten nicht mehr selber regeln kann? Wer kann Entscheidungen für mich tragen?

Diese und weitere Fragen beantwortete Klaus Krause, Leiter der Selbsthilfegruppe Herzerkrankungen Hamm und Soest „Gut versorgt“, am Donnerstag, 16.03.2017, im Rahmen der Gesundheitsreihe.

In seinem Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung stellte Krause den gut 30 TeilnehmerInnen grundlegende Informationen zur Verfügung und gab praktische Tipps. Eine Vorsorgevollmacht diene dem Zweck, Bevollmächtigte für den Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit festzulegen.

Krause befürwortet, mit Vertrauenspersonen abzustimmen, in welchen Angelegenheiten diese bevollmächtigt werden. Bei der Eintragung mehrerer Personen sei entweder eine Rangfolge der Entscheidungsbemächtigten festzulegen oder zu klären, dass eine einheitliche Entscheidung der Bevollmächtigten vorliegen muss. Um Unklarheiten im Fall des Falles vorzubeugen, empfiehlt der Referent, eine einzige Person zu bevollmächtigen. Für die Formulierung einer Patientenverfügung weist Krause darauf hin, dass diese an die tatsächliche Lebenssituation angepasst sein müsse und dass detailliert aufzuführen sei, welche Maßnahmen in einer spezifischen Situationen unternommen bzw. unterlassen werden sollen.

Die Ahlener Gesundheitsreihe wurde aufgelegt in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt NRW in Ahlen im Haus der IKK classic, dem AGS – Pflegedienst, Innosozial gGmbH, der Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Hamm-Warendorf, dem Demenz-Servicezentrum Region Münsterland, der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ und dem Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Nord“.



Bildunterschrift: Klaus Krause referierte zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Foto: Angelika Krause