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"Niees ut Voerem" - Plattdeutsch auf der Seniorenseite

„Libbet van Poggenstohl“ unterhält  uns  mit ihrer Sicht und mit ihren Tagesgeschichten zum/aus dem Dorf. Diesmal geht es um das Thema „Die Ökumene“ (mit Übersetzung).

De Ökumene!

Auk in urse Kiärken hätt siek wat doen, wat fö urs alle tom Besten is. Urse Pastöerkes küert nich bloß von dat Meteenanner – nee, nee se liärwt et ouk. Un dat sowat ganz prima funktionert dat konn jedereen ut’en Duorp an Pingstsundag beliärwen.

De Nikolaikiärke in Vörem was mäh äs full – jung un olt – von vöscheidene Konfessionen satten inträchtig in’n Wortgottesdienst bineen. Alle Besöker häfft Pastore Böning un Pastore Kroes willkurmen heten un met inbetroken. De Cornetto –Chor met ähre schönen Stimmkes hätt dat ganze noch fierlik unnerstrieken. So’n Trupp Fraulüh häfft sogar tou “Ehre Gottes“ een meditativen Danz upführt. Äs de Patöerkes urs denn Siärgen gaffen, kammen von Buten all lutter leckere Rüeke harin. Meinee, wat häfft siek de fliedigen Lüh nee Arbeit makt, et gaff Wörstkes, Poggestöhl ut’e Pann un no vierl mäh.

So mitten in Aobend hätt ne junge fine Sängerin dofö sourget dat alle Lühe tom Metsingen kammen, wat ähr ouk gelang. Bi de plattdütske Vösteigerung har jedereen de Chang’s wat to gewinnen. Wat dobie harut kurmen is an Penunsen dat was fö de Erhaltung von’ne Kiärke unner dat Motto “Die Kirche bleibt im Dorf“. Un tolest wassen et nich bloß twee Pastöerkes, nee et wassen drei – Pastor Honermann was ouk up Besök.

 Ik mot seggen, et was een schönen plasserliken Pingstsundach - Aobend, et feihle an nix. Wör‘ et nich schöön, wen’t män örwerall so harmonisch leip!

Dat was’t ut Vörem,

juhe Libbet!


Die Ökumene.

Auch in unserer Kirche hat sich was getan, was uns allen zu Gute kommt. Unsere Pastöre sprechen nicht nur von einem Miteinander, nein sie leben es auch. Das dieses gut funktioniert, das konnten wir am Pfingstsonntag erleben.

Die Nikolaikirche in Vorhelm war sehr gut besucht – jung und alt – von unterschiedlichen Konfessionen saßen einträchtig im Wortgottesdienst beieinander. Alle Besucher wurden von Pastor Böning und Pastor Kroes willkommen geheißen und mit einbezogen. Der Cornetto – Chor, mit seinen schönen Stimmen unterstrich noch alles feierlich. Eine Frauengruppe führte zur “Ehre Gottes“ einen meditativen Tanz auf. Als die Pastöre uns ihren Segen gaben, kamen von draußen schon leckere Gerüche herein. Was haben sich die fleißigen Helfer doch wieder für eine Arbeit gemacht, es gab Würstchen, eine Pilzpfanne und vieles mehr.

Im Laufe des Abends sorgte noch eine hübsche, junge Sängerin dafür, dass alle Leute mit einstimmten, was auch sehr gut gelang. Bei der plattdeutschen Versteigerung hatte jeder Besucher eine Gewinnchance. Die Einnahmen des Abends waren für den Erhalt der Kirche bestimmt. Das Motto war: “Die Kirche bleibt im Dorf“. Zuletzt waren es nicht nur zwei Pastöre, nein es waren drei – Pastor Honermann war auch auf Besuch.

Ich muss sagen, es war ein sehr schöner unterhaltsamer Pfingstsonntag – Abend. Es fehlte an nichts. Wäre es nicht schön, wenn es überall so harmonisch liefe?

Das war’s aus Vorhelm, eure Libbet!