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"Niees ut Voerem" - Plattdeutsch auf der Seniorenseite


„Libbet van Poggenstohl“ berichtet auf ihre ganz spezielle Art  aus dem Dorf. Ihr Thema ist diesmal "Wat is nu all wieher los?" (mit Übersetzung).

Wat is nu all wieher los?

Stonn doch fö een paar Dage in'ne Tiedung dat de Ohlener Karnevalisten de Vöremsken bi de Fierie nich mä dobie häbben willt. Do fröch man siek doch, wat is do passeert. Ik mein von nix kümp nix. Et gelt ouk ümmers no, wenn man inladen is, mot man siek ouk to benirmen wieten.

Düsse Abordnungen representeern jäh ouk dat Vöeinsliärben in urse Dörpken.  Vendage is't sowiso schwor  genog de Lühe ut'en Huse to kriegen, bi denn ganzen Internet - Rummel häfft se alle genog Unnerhollung in de eegenen veer Wänne. De Vereine häfft et all schwor genog.

Ik denk, dat et bloß ne Handfull Karnevalisten wassen, de ut de Riege danzt sind. Denn de gröttste Deel sett siek Jaohr fö Jaohr dofö in, dat se dat Wiärk an't Laupen haolt un Carla, sowie vierle annere dafö sourgt ümmers wieher de Besöker met een großartiget Programm tou örverraschken un örnlik wat up de Beene stellt. Dat trett man nich met Fööte. Fussel hen un her, we't nich vödriägen kann, sall dat Düwelstügg ut'n Lief laoten. Dat is miene Meinung.

Ji seihet ja, sowat döht de KG sierker nich gurt.Viellicht häbbt se ut dat Stücksken wat lährt un nirmt siek nu biätter in Acht wenn wieher wat ansteiht in Ohlen.

                                     Juhe Libbet!

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Was ist denn nun schon wieder los?

In der Zeitung stand vor einigen Tagen, das die Ahlener Karnevalisten  die Vorhelmer bei der nächsten Stadtübernahme nicht mehr dabei haben wollen. Da fragt man sich doch, was ist da passiert. Ich meine von Nichts kommt Nichts. Es gilt auch immer noch, bei Einladungen muss man sich zu benehmen wissen. Diese Abordnungen repräsentieren ja auch das Vereinsleben in unserem Dörfchen. Heute ist es sowieso schwer genug die Leute aus dem Haus zu locken, bei dem ganzen Internet - Rummel haben sie alle genug Unterhaltung in den eigenen vier Wänden. Die Vereine haben es schon schwer genug.

Ich denke, dass es bloß eine Handvoll Karnevalisten waren, die über die Strenge geschlagen sind. Denn der größte Teil setzt sich Jahr für Jahr dafür ein, die Mitglieder bei der Stange zu halten.

So wie Carla und viele andere Mitstreiter, die dafür sorgen, immer wieder die Besucher mit einem großartigen Programm zu überraschen und ordentlich was auf die Beine stellen. So einen Einsatz tritt man nicht mit Füßen. Alkohol hin oder her, wer ihn nicht vertragen kann, soll auf das Teufelszeug verzichten. Das ist meine Meinung.

Ihr seht es, so was bekommt der KG sicher nicht gut. Vielleicht haben die Betroffenen aus dieser misslichen Lage etwas gelernt und geben das nächste Mal besser Acht, wenn in Ahlen eine Einladung der KG wieder ansteht.

                                           Eure Liesbeth!

der Pilz in Vorhelm