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Vorstellung des Heimatbuches "Der beflügelte Aal"


Der Heimatförderkreis für Westfälische Tradition e.V. stellt im Rahmen eines Glühweinabends am Freitag, 10.11.2017, um 19.30 Uhr, Mittrops Hof, die neueste – inzwischen 36. Ausgabe des Heimatbuches "Der beflügelte Aal" vor.

Im Vorwort sprechen die Redaktionsleiterin Mechthild Massin und Verleger Frank Krümmer die Themen der neuesten Ausgabe an und beschreiben sie.

Die aktuelle Ausgabe des beflügelten Aals präsentiert erneut ein breites Themenspektrum, von dem hier lediglich einiges exemplarisch erwähnt sei.
Beginnen wir mit
„25 Jahre Städtepartnerschaft Teltow–Ahlen“, denn passend hierzu hat der TeltowerKünstler Hans-Jürgen Brauer sein markantes Gemälde mit dem Blauen Turm für die Titelseite zur Verfügung gestellt.
Mit „90 Jahre Ulmenhof-Siedlung“ und „75 Jahre Kleingartenanlagen“ finden weitere Jubiläen des Jahres Eingang in das Buch.
Hermann Honermann stellt in dem Beitrag „Waldbruders Kampf gegen die Natur“ ein erstaunlich aktuelles Märchen von Augustin Wibbelt vor.
Über ein ehrgeiziges Projekt berichtet Christian Wolff in seinem Artikel „Leerstand und Verfall sollen ein Ende haben“. Es geht dabei um die Wiederbelebung des „Kulturgut Samson“.
Zurück in die 1930er- und 1940er-Jahre führen Jürgen Gojnys Artikel über das „Das Ahlener Programm“ sowie Dr. Maria Perreforts Beitrag: „Der Führer des Betriebs (FdB) und sein „Feldwebel“.
Gedichte wie Jürgen Henkes „Ich frage mich“ sowie das „Linden-Gedicht“ von Hildegard Offele-Aden und runden die aktuelle Ausgabe ab.

Auch im Jahr 2017 steht Regionales hoch im Kurs. Dies zeigen nicht nur die erneut zahlreich eingereichten Manuskripte für die aktuelle Ausgabe des „Aals“. So werben beispielsweise auch immer mehr Firmen aus nahezu allen Bereichen mit regional oder zumindest in Deutschland erzeugten Produkten. Dies ist erfreulich und es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend weiter durchsetzen wird.
Weniger erfreulich – um nicht zu sagen gefährlich – ist hingegen der aktuelle Erfolg einiger politischer Gruppierungen, die ebenfalls gerne vorgeben, heimatbezogen zu agieren. Ein aktuelles Zitat von September 2017 wie „Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ könnte jedoch auch aus einer sehr dunklen und noch gar nicht so lange zurückliegenden Epoche unseres Landes stammen. Hier gilt es also wachsam zu sein, dass an sich positive Begriffe wie „Heimat“ etc. nicht erneut politisch missbraucht werden.

Zum Schluss – aber nicht zuletzt – noch an dieser Stelle unser herzlicher Dank erneut all jene, die durch ihr Engagement die Realisierung des „Aals“ seit nunmehr 36 (!) Jahren ermöglichen: den Künstlerinnen und Künstlern, den Autorinnen und Autoren, den Sponsoren und nicht zuletzt dem Heimatförderkreis für Westfälische Tradition e. V.